Die 42. Deutschen Meisterschaften im Kanupolo fanden dieses Jahr in Berlin-Grünau statt. Der PSC-Coburg nahm mit einer Jugend-, sowie einer Herrenmannschaft teil.
Unter der Leitung ihrer Trainerin Katrin Schmalenbach hatte die
Coburger Jugend eine erfolgreiche Saison mit einigen
Treppchenplätzen hinter sich gebracht. Für die Mannschaft
(13-15 Jahre) war es die erste Meisterschaft in ihrer neuen
Spielklasse, der Jugend.
Gegen meist körperliche überlegene und stärkere Gegner konnten die Coburger Jungs und Mädels nur mit großem taktischem Geschick und dem richtigen Siegeswillen etwas ausrichten. So gelang es ihnen die Kontrahenten aus Göttingen mit einem großartigen 9:2 auszuschalten und sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten. Dabei trafen sie auf den KV Kiel der durch seinen Alters- und Massevorteil (15-16 Jahre) die besseren Karten in der Hand hatte. Nach einer heftigen und unentschiedenen ersten Halbzeit meldete sich Kiel zurück und gewann gegen die Franken mit 8:4. Folge dessen wurden die Spieler Moritz Habel, Leonie Wagner, Philipp Fischer-Dederra, Isabell Grötz, Tom Schwarz, Hannah Triebel und Maximilian Dressel in ihrem Run auf die oberen Plätze gestoppt. Mit einem soliden neunten Platz kann sich das Ergebnis, aber vor allem das Team sehen lassen.
Die Leistungsklassemannschaft des PSC unter Leitung ihres Trainers
Klaus Schmalenbach setzte sich mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga
ein hohes Ziel. Sie konnte sich in der Vorrunde gegen Mannschaften aus
Braunschweig und Essen ohne große Probleme behaupten und
erreichte als Gruppendritter schnell das Viertelfinale. In einem
bitteren Match gegen die Wassersportfreunde aus Liblar zeigten die
Coburger eine erstklasssige Abwehrleistung und ließen keine
Würfe auf das verteidigte Tor zu. Doch die Kontergeschwindigkeit
der Liblarer traf die Vestestädter hart. Sie mussten sich nach
langen 20 Minuten geschlagen geben. Somit musste das Team seine
Vorstellungen vom Aufstieg in die 2. Bundesliga fahren lassen und
konnte sich nur noch auf die untere Runde konzentrieren.
Die enorme Leistungsbereitschaft der Spieler zeigte sich jedoch wieder in den letzten Spielen gegen den Göttinger PC und die Jungs aus Glauchau. In beiden Paarungen behielten die Coburger die Zügel locker in der Hand und verdienten sich ihren guten fünften Platz.
Die einzige aktive Coburger Damenspielerin Pia Schwarz spielte dieses
Jahr für die Bundesligamannschaft des SKG Hanau. Als dritter in
der Rangliste kam sie in die Playoff-Runde hinter KCNW Berlin und
Göttingen. Im Viertelfinale trafen die Damen auf den ACC Hamburg
und zeigten mit hoher weiblicher Spielkultur erstklassige Spiele (4:1
und 7:4).
Im Halbfinale mussten sie sich jedoch mit dem späteren Deutschen Meister aus Göttingen messen gegen den sie 3:6 und 1:3 verloren.
Im kleinen Finale gegen die KSV Havelbrüder konnten die Hanauer Fans wieder jubeln. Zwei saubere Spiele (3:2 und 3:2) brachte der aufstrebenden und jungen Mannschaft den Platz auf dem lang ersehnten Treppchen. ht

[Die Leistungsklassemannschaft des PSC nach dem klaren Sieg gegen die Göttinger in der unteren Runde.v.l.n.r.: Dominik Sönning, Lars Herbertz, Uli Burger, Sebastian Giebe, Malte Jungmann, Carsten Faber, Lucas Triebel und Rene Fiur]

[ Malte Jungmann dabei einen Konterangriff der Ratzeburger zu unterbrechen - Endstand 5-7 - Ratzeburg gewann das Turnier in der dritten Leistungsklasse.]